Freitag, Februar 05, 2010
Kunst
Dort werden sich demnächst vielleicht auch die erstren teile der Atlantis-Geschichten finden. Vielleicht...
Montag, Dezember 28, 2009
Atlantis, die Fortsetzung
5. Der Sturm
Wieder einmal brandeten die Wogen des Lebens heftig an die Küste von Andrés Insel.
Erosion.
Normalerweise sind Inseln eine eher langlebige Angelegenheit. Andrés kleine Insel jedoch verdiente den Namen Atlantis tatsächlich: Irgendwann würde sie untergehen und bis auf ein paar überlieferte Sagen würde nichts von ihr übrig bleiben. Momentan sah es danach aus, dass dieser Tag eher früher als später auf ihn zukommen würde. Heute wütete der Sturm heftiger als sonst und um zu verhindern, dass er sein Leben auch noch dabei unterstützte, vor ihm davonzuschwimmen, hatte er sich zum Eremiten gemacht. Er hatte sich den Tag frei genommen, sich in seiner Wohnung eingeschlossen und stand nun am Fenster und beobachtete wie der Regen den Staub der letzten Tage von seinen Fensterscheiben wusch.
Anders als die Staubkörner konnten sich die Zweifel die an André nagten ziemlich gut gegen seine persönliche kleine Sintflut behaupten. Großreinemachen der Seele war gar nicht so einfach, wenn die Flecken sich aktiv zur Wehr setzten.
Samstag, Dezember 26, 2009
Zurück in der grauen Welt
Ein Jahr Berlin und es gibt einiges an grauer Welt hier, über die zu schreiben es sich lohnen könnte.
Die Berliner U-Bahn zum Beispiel:
Es ist ein äußerst interessantes Phänomen, wie schnell man sich dieser Tage an die graue Welt gewöhnen kann. Nach einem Jahr kann ich behaupten, wesentlich mehr U-Bahntunnel als Bäume gesehn zu haben. Tatsache ist, dass ich gefühlt in jeder Berliner U-Bahn die es gibt schon mal gesessen habe, aber noch keinen der Berliner Parks (und davon gibts mehrere, sogar mit der U-Bahn kann man sie erreichen) betrat.
Jeden Tag bewegt man sich durch Häuserschluchten, umgeben von grauen Blöcken, die wie riesenhafte Trolle auf die sich dahinschiebenden Menschenmengen hinabblicken. Manchmal mit mit ein paar Graffiti verziert.
Und hier ein kleiner musikalischer Tip:
Das graue Winteralbum des Jahres:
Katatonia - Night Is The New Day
Dienstag, März 04, 2008
Interessanterweise...
Macht euch also darauf gefasst die nächsten paar Tage und Wochen etwas öfter von mir zu hören. Dieses Zeitweilige Interesse wird aber abflauen und ich werde mich wieder zurückbegeben in das Grau aus dem ich gekommen, nur um im nächsten Frühjahr einen neuen Versuch zu wagen. So sieht zumindest meine aktuelle Prognose basierend auf fundierter Selbsteinschätzung aus.
Bei meinem aktuellen Zigarettenkonsum (Ja... da war was was ich euch verschwiegen habe, meine eifrigen nichtexistenten Leser) könnte es aber auch passieren, dass ich morgen tot umfalle.
Hoffen wir das Beste!
An dieser Stelle käm jetzt ein Gedicht,
hätt ich denn eins geschrieben
Ich sag's euch ins Gesicht:
Wär mir nur Zeit geblieben
Gedichte zu schreiben
Und Prosa zu lesen
und Wellen zu reiten
und sonst auch zu leben
Naja... zweitklassig, dafür kann ich jetzt Snowboardfahren. Ist ja auch schon fast wie Wellenreiten.
Bis bald ... zumindest für ne Weile
Dienstag, April 24, 2007
Atlantis 4 - Gut behütet
dann wachte er aus seinem Tagtraum auf, die letzten geträumten Szenen noch immer vor Augen.
Sarah war weg. Schon lange. Es war längst eine Katja daraus geworden, die Situation jedoch blieb die gleiche: Man passte auf ihn auf. "Was wenn mir diese Obhut vorkommt wie ein Käfig, der mich unbarmherzig hier hält, der mir meine Freiheit raubt?" Freiheit die André manchmal bitter nötig hatte, das merkte er immer öfter.
Sicher, sie hatte es gut gemeint und Sarah-Katja-Gefängnis würde nie erfahren, was er in diesem Moment gedacht hatte, aber trotzdem wurde André langsam klar, dass er sich selbst seiner eigenen Freiheit beraubte. Immer und immer wieder. Manchmal fühlte er sich dabei wohl...
Irgendwann würde aus Katja vielleicht Marie werden oder Yvonne oder sonstwer und André würde sich die selbe Frage stellen.

